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Schulbegehung Pankratius Grundschule

FDP sieht dringend weiteren Sanierungsbedarf bei Pankratius Grundschule

 

 

 

„Die Kinder klagen an dieser Schule vermehrt über Kopfschmerzen und werden des Öfteren nach Hause geschickt. Dem wollen wir auf den Grund gehen“, mit diesen Worten begann die zweistündige Begehung der Pankratius Grundschule am vergangenen Montag, zu der die Elternpflegschaft und der Förderverein die politischen Parteien und den Bürgermeister eingeladen hatten. Bereits vor der Sommerpause hatte die FDP einen Antrag zur Erhebung des Sanierungsbedarfs der Schule an die Verwaltung gestellt. Daraufhin wurden bereits einige kleinere Mängel der Liste, die die Eltern erstellt hatten, behoben. So sind zum Beispiel offene Rohre in den Sommerferien verputzt worden, Teppiche an den Wänden gereinigt und einzelne Löcher in Wänden gestopft worden. Außerdem würden noch im September alle Klassenräume wieder mit Tafeln ausgestattet, versicherte die Schulleitung. Diese waren an einigen Stellen abmontiert worden, ohne für angemessenen Medienersatz zu sorgen. Ein Unding in Zeiten der Digitalisierung. „Das reicht aber nicht, hier liegt einiges im Argen und es muss ein grundlegendes Sanierungskonzept her“, so Thomas Haveresch (FDP). Die Schule sei in ihrer baulichen und energetischen Substanz zu prüfen, die Raumluft auf Schadstoffe zu untersuchen. Dass eine ungesunde Raumluft in den Klassenräumen anzutreffen ist, merkt man sofort, wenn man Räume betritt, die nicht unmittelbar zuvor belüftet wurden. Außerdem sei es im Winter schwierig, die Klassenräume auf mehr als 18 Grad zu heizen und es dringe Wasser in das Gebäude. Das Gemäuer weist Risse an verschiedenen Stellen auf, es gibt viele scharfe Ecken und Kanten, es fehlt ein Sanitätsraum und an vielen Stellen bröckelt der Putz. Besonders heruntergekommen sind allerdings die Kellerräume, die seit den Sommerferien für den Schulbetrieb gesperrt sind. „Es muss ein grundlegendes Sanierungskonzept her, basierend auf einem ganzheitlichen Gutachten, so dass wir nicht nur Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen für diesen miserablen Zustand aus dem Weg räumen können. Der Schulträger muss hier in die Pflicht genommen werden und eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit wäre sehr wünschenswert und zielführend“, so Haveresch.