Betreuung an den Grundschulen soll sich nach dem Bedarf der Eltern richten!

Gescher, 8.6.2018

FDP fordert bedarfsgerechte Betreuung im offenen Ganztag der Grundschulen

 

Ab August Fördermittel aus Düsseldorf möglich

 

Derzeit findet eine online-Befragung der Eltern der Grundschulen durch den Schulträger hinsichtlich des Betreuungsbedarfs statt. Der Fragebogen zielt zwar auf Betreuungszeiten ab, mögliche Flexibilität in Bezug auf die Anzahl der zu betreuenden Tage geht daraus jedoch nicht hervor.

 

„Will man Eltern in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, muss eine weitere Flexibilisierung des Betreuungsangebotes stattfinden. Viele Eltern, vor allem Frauen, arbeiten Teilzeit, im Schichtdienst oder nicht an jedem Tag der Woche. Auch dann muss Betreuung gewährleistet sein, die auf der einen Seite sicher und qualitativ hochwertig ist, auf der anderen Seite aber auch ermöglicht, arbeitsfreie Zeit relativ spontan mit den eigenen Kindern zu verbringen. Ein flexibles System muss gewährleisten, dass ich mein Kind zum Beispiel montags um 16 Uhr von der Schule abhole, dienstags aber um 12 und vielleicht in der darauffolgenden Woche wieder zu einer unterschiedlichen Uhrzeit. Viele Eltern, vor allem Mütter, melden uns dies regelmäßig zurück. Sie wollen ihre Kinder nicht täglich bis 17 Uhr in der Schule lassen, wenn es vielleicht nur an 2 Tagen notwendig ist“, so Thomas Haveresch (FDP).

 

In den Kindergärten ist ein solch flexibles System längst Normalität, auch andere Schulen mit offenem Ganztag im Umkreis haben längst mit Anpassung reagiert. Kinder können flexibel je nach Bedarf für die anstehende Woche angemeldet werden. Bedarfsgerechte Betreuung ist auch für die Grundschulen notwendig, um Eltern in ihren Bedürfnissen zu unterstützen. „Oft entsteht mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule nämlich ein Betreuungsproblem. Man kann sein Kind zwar für den offenen Ganztag anmelden, war bisher jedoch auch verpflichtet, dies täglich in Anspruch zu nehmen.“        

 

Die bedarfsgerechte Betreuung wird auch von Schulministerin Gebauer (FDP) unterstützt, deren Erlass für mehr Flexibilität in der Grundschule bereits im Februar in Kraft trat. Eine weitere erfreuliche Nachricht ist, dass ab 1. August 2018 die finanziellen Rahmenbedingungen für den offenen Ganztag angepasst und Fördersätze landesseitig erhöht werden, damit Plätze im offenen Ganztag weiter ausgebaut werden können. „Der Ausbau ist auch in Gescher dringend notwendig, die Betreuungskapazitäten in Gescher sind an beiden Grundschulen räumlich sehr beschränkt. Diese Fördermittel sollten unbedingt beantrag werden“, so Haveresch.

Sanierungskonzept der Verwaltung entspricht nicht modernen Anforderungen

 Gescher, 21.2.2018

FDP fordert Machbarkeitsstudie und moderne Konzepte für Neubauvarianten

 „Wir halten das von CDU und Grünen favorisierte Sanierungskonzept der Pankratius Grundschule aus verschiedenen Gründen für zu kurz gedacht und altmodisch. Es erfüllt nicht die Anforderungen an moderne Pädagogik“.

 

Die Pankratius Schule ist als offene Ganztagsgrundschule mit Übermittagsbetreuung definiert. Das Sanierungskonzept trägt mit diesem Umstand keinerlei Rechnung. Und das, obwohl in den letzten Jahren der Bedarf nach Plätzen im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuuung stetig gestiegen ist, und auch in Zukunft weiter steigen wird. Auf Landesebene wird bereits über einen Rechtsanspruch auf einen solchen Betreuungsplatz diskutiert. Zukunftsweisende Entwicklungen in der Bildungslandschaft – die auch gesetzlich vorgegeben sind - werden bei einer bloßen Sanierung der Schule  durch Schwarz-Grün also bewusst ignoriert. Dann kämen nämlich in den nächsten Jahren weitere Kosten für einen Anbau auf den Schulträger zu, denn in dem momentan genutzten Gebäude des Offenen Ganztags ist der Platz jetzt schon beengt. Das Gebäude ist ebenfalls in die Jahre gekommen.

 

Deshalb fordert die FDP, dass eine Machbarkeitsstudie für verschiedene Neubauvarianten in Auftrag gegeben wird. Darin sollen die Kosten konkret auflistet werden und als nachvollziehbare Basis für die Entscheidung in den politischen Gremien dienen. Ein moderner Neubau muss genau auf die Bedarfe einer Grundschule mit Offenem Ganztag hin geplant werden. Merkmale für diese pädagogischen Bedarfe finden sich im entsprechenden Erlass des Schulministeriums.  Bei der Planung könnte man laut Erlass auch die Schulaufsicht beratend hinzuziehen. Nach Meinung der FDP muss auch die Anzahl der Klassenräume angesichts steigender Schülerzahlen überdacht werden, denn nach vorgelegtem Konzept ist die Pankratius Schule nur mit zwei Klassen pro Jahrgang vorgesehen. „Der Schulträger in Gescher erhebt für den Offenen Ganztag die höchst möglichen Elternbeiträge, die gesetzlich möglich sind. Ein Sanierungskonzept, dass den Offenen Ganztag außen vor lässt, kann man so vor dem Bürger nicht rechtfertigen“, so Thomas Haveresch.

 

Politik bei Entscheidung übergangen

 Gescher, 23.1.2018

Sanierung der Pankratius Grundschule: Politik übergangen

Üblich ist, dass die Verwaltung den Fraktionen Sitzungsvorlagen zu den Ausschusssitzungen zur Verfügung stellt. Nur so ist eine gründliche Bearbeitung der komplexen Themen möglich. Nur auf dieser Grundlage können die gewählten Bürgervertreter über Entscheidungen differenziert beraten. „Bei der Sanierung der Pankratius Grundschule scheint die Verwaltung anders vorzugehen. Vor der ILU-Ausschusssitzung - in der das Sanierungskonzept als einziges Thema auf der Tagesordnung steht - lagen uns keinerlei Informationen vor. Es wird der Politik keine Zeit zugestanden, faktenbasierte Überlegungen anzustellen,“ so Thomas Haveresch (Fraktionssprecher der FDP). Diese Vorgehensweise ist bei komplexen Themen nicht gerechtfertigt. Der Bauausschuss, terminiert auf den 14.2.2018 und zuständig für Sanierungsfragen, soll zu diesem Thema vorher offensichtlich nicht arbeiten.

Am 7.2. 2018 findet zunächst der Ausschuss Generationen, Familie, Bildung, Kultur und Sport und im Anschluss eine Sonderratssitzung statt. In beiden Sitzungen wird im Zweistundentakt über das Sanierungskonzept abgestimmt. Auch hier ist keine Zeit zur Prüfung eingeräumt. Die Freien Demokraten fordern Infomationstransparenz um die Sanierung zeitnah vorantreiben. „Wir möchten in vernünftigen Alternativen denken und Konzepte eingehend prüfen. Eine Beratung unter Einbeziehung des Bauausschusses ist für uns unerlässlich. Wir verstehen diese Kurzfristigkeit nicht, schließlich ist das Sanierungskonzept seit Dezember beschlossen“, so Haveresch.

 

FDP fordert modernen Grundschulneubau

07.12.2017

„Als gewählte Vertreter der Bürgerinnen und Bürger in Gescher sehen wir es als unsere Pflicht und Aufgabe an, in Form von Anfragen und Anträgen die Arbeit der Verwaltung politisch zu beeinflussen. Damit reagiert die FDP-Fraktion in einer Pressemitteilung auf Kritik von Bürgermeister Kerkhoff, die FDP habe mit einem „Wust von Anfragen und Anträgen“ zur Verunsicherung in der Diskussion um Schadstoffbelastungen in der Pankratius Schule beigetragen.

Gerade bei Themen, die direkt aus der Bürgerschaft angestoßen werden, ist das jedoch notwendig und grundsätzlich für das Funktionieren einer Demokratie. Die FDP hat den betroffenen Schülern, Lehrern und Eltern bewusst das Instrumentarium einer Ratsfraktion - vom Antrag bis zur Anfrage - zur Verfügung gestellt. Außerdem sind alle Texte auf unserer Homepage für alle einsehbar“, stellt Fraktionssprecher Thomas Haveresch klar.  

Die Pankratius Grundschule wurde über Jahre vernachlässigt, obwohl gravierende Mängel der Verwaltung bekannt waren. Der momentane Rückgang der Anmeldezahlen an der Pankratius Schule ist somit nur die konsequente Folge aus Fehlern der Vergangenheit und das Ergebnis eines wenig vertrauensvollen Umgangs des Schulträgers mit der Schule.   

Fakt ist, Materialproben haben bestätigt, dass Schadstoffe im Gebäude vorhanden sind. Seitens des Schulträgers hat es jedoch nie eine umfassende Untersuchung von Gefahrstoffen im gesamten Schulgebäude gegeben - und das, obwohl nach wie vor Kinder und auch Lehrer gesundheitlich geschädigt sind.

Nur auf Druck der FDP im Rat der Stadt Gescher hin, sind überhaupt erste Maßnahmen eingeleitet worden. „Die FDP wüsste lieber heute als morgen die Kinder in definitiv sicherer Lernumgebung“, sagt Haveresch.

Im Übrigen hält die FDP die Sanierung der belasteten Schule für den zwar einfacheren, aber dennoch falschen Weg. Die FDP fordert - statt Millionen in einen belasteten Altbau zu investieren - den Neubau eines modernen Grundschulbaus. Der Raummangel an der Schule kann so behoben werden, ein integriertes Konzept für die Übermittagsbetreuung und den offenen Ganztag wäre zukunftsweisend umgesetzt.

So könnte die augenblickliche Situation durchaus eine Chance für Innovation innerhalb der Gescheraner Schullandschaft sein. Vorausgesetzt ist natürlich der notwendige Mut und Weitblick im Rathaus dazu.

Für uns steht das Kindeswohl im Vordergrund

21.10.2017

 Die Liberalen verstehen sich als Vertreter der Eltern im Rat und in den Ausschüssen und sind auch selber Eltern von Kindern, die in Gescheraner Schulen gehen. Den Einsatz für das Kindeswohl als „Profilierung“ und „Effekthascherei“ zu bezeichnen wie in der Ratssitzung von CDU-Ratsgliedern geschehen, halten die Mitglieder der FDP für äußerst bedenklich. Vielmehr wünsche sich die Fraktion einen sachlichen und fachlich fundierten Umgang mit dem Thema als Grundlage für durchdachte Entscheidungen.

„Uns geht es nach wie vor um die Sache, uns geht es um das Wohl der Kinder und um die Sorge der Eltern, die wir ernst nehmen und die wir gerne aus dem Weg räumen würden. Wir wollen Klarheit über jegliche Form von Schadstoffbelastung“, so Thomas Haveresch (Fraktionssprecher FDP). „Deshalb sagen wir in politischen Gremien ehrlich unsere Meinung. Deshalb haben wir sehr gründliche Arbeit in Form von Anträgen und Anfragen geleistet. Wir wünschen uns, dass diese auch konstruktiv bearbeitet werden, gerne auch als Grundlage für ernst zu nehmende kontroverse Diskussionen.“

 

FDP Gescher hat neuen Vorstand gewählt

17.10.2017

Markus Kretschmer ist von nun an Vorsitzender des Ortsverbandes Gescher

Aktuelle kommunalpolitische Fragen und die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen im Ortsverband waren Themen beim Ortsparteitag in Gescher

 Am 10.10. hielten die Mitglieder der FDP Gescher ihren Ortsparteitag ab. Eingeladen waren auch zwei Mitglieder des Kreistages in Borken, Bastian Nitsche und Wolfgang Klein, die über aktuelle Entwicklungen auf Kreisebene informierten. Heinrich Böing zeigte sich erfreut über den beträchtlichen Mitgliederzuwachs der Partei in jüngster Zeit: „Da liegen wir voll in dem Trend, der sich auch landes- und bundesweit abzeichnet.“ Neben anderen Regularien fanden auch Wahlen statt. Dabei wurde Markus Kretschmer zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich auf mein neues Amt und die Arbeit mit dem Team. Wir wollen weiterhin die Kommunalpolitik in Gescher und Hochmoor aktiv mitgestalten, Probleme konkret anfassen und neue Projekte auf den Weg zu bringen.“, sagte Kretschmer. Jeder könne die aktuellen und konkreten Umsetzungen der FDP auf der neuen Homepage verfolgen. Anhänger liberaler Ideen seien allzeit willkommen.

 

FDP will endlich Klarheit über Schadstoffbelastung der Pankratiusschule

12.10.2017

In einem zweiten Antrag zur Überprüfung krebserregender Schadstoffe in der Pankratius Grundschule fordert die FDP den Schulträger auf, die Baumaterialien des Gebäudes endlich umfassend zu prüfen. Schadstoffe wie Asbest, PAK und PCB seien bisher von dem Schadstoffgutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben habe, ausgenommen worden. Und das, obwohl diese bereits in einem ersten Antrag der Fraktion Anfang September aufgelistet waren. „So geht es wirklich nicht weiter, wir sehen absolute Dringlichkeit zur Überprüfung“, so Thomas Haveresch (Fraktionssprecher FDP). „Wir brauchen einen zweiten Gutachter, der von den politischen Gremien und dem Schulträger zusammen ausgewählt wird.“ In Südlohn ist bekannt geworden, dass eine Grundschule mit genau diesen Schadstoffen belastet sei, dort habe man umgehend gehandelt. Das zögerliche Verhalten des Schulträgers in Gescher biete leider allen Grund zur Sorge. Schon beim Schimmel sei man unprofessionell vorgegangen und habe statt nach der Ursache zu suchen eine chemische Reinigung durchgeführt – unter Anwendung von Sporiziden. Davon raten Umweltbundesamt und Gesundheitsamt in solchen Fällen ab. „Für uns steht noch immer das gesundheitliche Wohl der Kinder im Vordergrund. Die Eltern brauchen und fordern Sicherheit, gerade jetzt und gerade hinsichtlich der Schadstoffe“, so Haveresch.

 

FDP und UWG fordern Schadstoffgutachten für Pankratius Grundschule

14.09.2017

Bereits im Juni 2017 hatte die Elternpflegschaft die schlechte Raumluftqualität der Pankratius Grundschule bemängelt und zwei Monate später die Fraktionen zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen um sich einen Eindruck vom Zustand der Schule zu verschaffen. „Überdurchschnittlich viele Schüler und Schülerinnen der Pankratius Grundschule verlassen wegen Kopfschmerzen vorzeitig den Unterricht, da müssen wir der Ursache auf den Grund gehen“, so Thomas Haveresch (FDP). Zur Belastung in Innenräumen könnten eine Vielzahl von chemischen Stoffen, biogenen Teilchen, Fasern und Radioaktivität beitragen. In Innenräumen könnten sich die Stoffe anreichern und einen bedeutenden Risikofaktor für Gesundheit und Wohlbefinden darstellen. „Nur wenige Schadstoffe lassen sich eindeutig an einem typischen Geruch erkennen. Deshalb muss durch eine gezielte und sachkundige Untersuchung der Schule die Ursache für das Unwohlsein der Kinder in einem umfassenden Schadstoffgutachten ermittelt werden“, betont Matthias Homann (UWG). Schließlich ginge es hier um Schutzbefohlene, der Schulträger sei in der Fürsorgepflicht. Thomas Haveresch (Fraktionssprecher der FDP) und Matthias Homann (stellv. Fraktionssprecher der UWG und Mitglied des Ausschusses für Generationen, Familie, Bildung, Kultur, Sport) sind sich einig, dass professionell auf Keimbelastung durch Schimmelpilze und auf Schadstoffe wie z.B. Formaldehyd, Asbest, PCB getestet werden müsse. „Wir und vor allem die Eltern wollen endlich Transparenz hinsichtlich der Luftqualität in der Schule anhand von objektiven und validen Messergebnissen! Wir propagieren, dass der zu beauftragende Gutachter unter Mitsprache von Verwaltung, Schulleitung und Parteien ausgewählt wird!“, sind sich Haveresch und Homann einig.