FDP fordert modernen Grundschulneubau

07.12.2017

„Als gewählte Vertreter der Bürgerinnen und Bürger in Gescher sehen wir es als unsere Pflicht und Aufgabe an, in Form von Anfragen und Anträgen die Arbeit der Verwaltung politisch zu beeinflussen. Damit reagiert die FDP-Fraktion in einer Pressemitteilung auf Kritik von Bürgermeister Kerkhoff, die FDP habe mit einem „Wust von Anfragen und Anträgen“ zur Verunsicherung in der Diskussion um Schadstoffbelastungen in der Pankratius Schule beigetragen.

Gerade bei Themen, die direkt aus der Bürgerschaft angestoßen werden, ist das jedoch notwendig und grundsätzlich für das Funktionieren einer Demokratie. Die FDP hat den betroffenen Schülern, Lehrern und Eltern bewusst das Instrumentarium einer Ratsfraktion - vom Antrag bis zur Anfrage - zur Verfügung gestellt. Außerdem sind alle Texte auf unserer Homepage für alle einsehbar“, stellt Fraktionssprecher Thomas Haveresch klar.  

Die Pankratius Grundschule wurde über Jahre vernachlässigt, obwohl gravierende Mängel der Verwaltung bekannt waren. Der momentane Rückgang der Anmeldezahlen an der Pankratius Schule ist somit nur die konsequente Folge aus Fehlern der Vergangenheit und das Ergebnis eines wenig vertrauensvollen Umgangs des Schulträgers mit der Schule.   

Fakt ist, Materialproben haben bestätigt, dass Schadstoffe im Gebäude vorhanden sind. Seitens des Schulträgers hat es jedoch nie eine umfassende Untersuchung von Gefahrstoffen im gesamten Schulgebäude gegeben - und das, obwohl nach wie vor Kinder und auch Lehrer gesundheitlich geschädigt sind.

Nur auf Druck der FDP im Rat der Stadt Gescher hin, sind überhaupt erste Maßnahmen eingeleitet worden. „Die FDP wüsste lieber heute als morgen die Kinder in definitiv sicherer Lernumgebung“, sagt Haveresch.

Im Übrigen hält die FDP die Sanierung der belasteten Schule für den zwar einfacheren, aber dennoch falschen Weg. Die FDP fordert - statt Millionen in einen belasteten Altbau zu investieren - den Neubau eines modernen Grundschulbaus. Der Raummangel an der Schule kann so behoben werden, ein integriertes Konzept für die Übermittagsbetreuung und den offenen Ganztag wäre zukunftsweisend umgesetzt.

So könnte die augenblickliche Situation durchaus eine Chance für Innovation innerhalb der Gescheraner Schullandschaft sein. Vorausgesetzt ist natürlich der notwendige Mut und Weitblick im Rathaus dazu.

Für uns steht das Kindeswohl im Vordergrund

21.10.2017

 Die Liberalen verstehen sich als Vertreter der Eltern im Rat und in den Ausschüssen und sind auch selber Eltern von Kindern, die in Gescheraner Schulen gehen. Den Einsatz für das Kindeswohl als „Profilierung“ und „Effekthascherei“ zu bezeichnen wie in der Ratssitzung von CDU-Ratsgliedern geschehen, halten die Mitglieder der FDP für äußerst bedenklich. Vielmehr wünsche sich die Fraktion einen sachlichen und fachlich fundierten Umgang mit dem Thema als Grundlage für durchdachte Entscheidungen.

„Uns geht es nach wie vor um die Sache, uns geht es um das Wohl der Kinder und um die Sorge der Eltern, die wir ernst nehmen und die wir gerne aus dem Weg räumen würden. Wir wollen Klarheit über jegliche Form von Schadstoffbelastung“, so Thomas Haveresch (Fraktionssprecher FDP). „Deshalb sagen wir in politischen Gremien ehrlich unsere Meinung. Deshalb haben wir sehr gründliche Arbeit in Form von Anträgen und Anfragen geleistet. Wir wünschen uns, dass diese auch konstruktiv bearbeitet werden, gerne auch als Grundlage für ernst zu nehmende kontroverse Diskussionen.“

 

FDP Gescher hat neuen Vorstand gewählt

17.10.2017

Markus Kretschmer ist von nun an Vorsitzender des Ortsverbandes Gescher

Aktuelle kommunalpolitische Fragen und die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen im Ortsverband waren Themen beim Ortsparteitag in Gescher

 Am 10.10. hielten die Mitglieder der FDP Gescher ihren Ortsparteitag ab. Eingeladen waren auch zwei Mitglieder des Kreistages in Borken, Bastian Nitsche und Wolfgang Klein, die über aktuelle Entwicklungen auf Kreisebene informierten. Heinrich Böing zeigte sich erfreut über den beträchtlichen Mitgliederzuwachs der Partei in jüngster Zeit: „Da liegen wir voll in dem Trend, der sich auch landes- und bundesweit abzeichnet.“ Neben anderen Regularien fanden auch Wahlen statt. Dabei wurde Markus Kretschmer zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich auf mein neues Amt und die Arbeit mit dem Team. Wir wollen weiterhin die Kommunalpolitik in Gescher und Hochmoor aktiv mitgestalten, Probleme konkret anfassen und neue Projekte auf den Weg zu bringen.“, sagte Kretschmer. Jeder könne die aktuellen und konkreten Umsetzungen der FDP auf der neuen Homepage verfolgen. Anhänger liberaler Ideen seien allzeit willkommen.

 

FDP will endlich Klarheit über Schadstoffbelastung der Pankratiusschule

12.10.2017

In einem zweiten Antrag zur Überprüfung krebserregender Schadstoffe in der Pankratius Grundschule fordert die FDP den Schulträger auf, die Baumaterialien des Gebäudes endlich umfassend zu prüfen. Schadstoffe wie Asbest, PAK und PCB seien bisher von dem Schadstoffgutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben habe, ausgenommen worden. Und das, obwohl diese bereits in einem ersten Antrag der Fraktion Anfang September aufgelistet waren. „So geht es wirklich nicht weiter, wir sehen absolute Dringlichkeit zur Überprüfung“, so Thomas Haveresch (Fraktionssprecher FDP). „Wir brauchen einen zweiten Gutachter, der von den politischen Gremien und dem Schulträger zusammen ausgewählt wird.“ In Südlohn ist bekannt geworden, dass eine Grundschule mit genau diesen Schadstoffen belastet sei, dort habe man umgehend gehandelt. Das zögerliche Verhalten des Schulträgers in Gescher biete leider allen Grund zur Sorge. Schon beim Schimmel sei man unprofessionell vorgegangen und habe statt nach der Ursache zu suchen eine chemische Reinigung durchgeführt – unter Anwendung von Sporiziden. Davon raten Umweltbundesamt und Gesundheitsamt in solchen Fällen ab. „Für uns steht noch immer das gesundheitliche Wohl der Kinder im Vordergrund. Die Eltern brauchen und fordern Sicherheit, gerade jetzt und gerade hinsichtlich der Schadstoffe“, so Haveresch.

 

FDP und UWG fordern Schadstoffgutachten für Pankratius Grundschule

14.09.2017

Bereits im Juni 2017 hatte die Elternpflegschaft die schlechte Raumluftqualität der Pankratius Grundschule bemängelt und zwei Monate später die Fraktionen zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen um sich einen Eindruck vom Zustand der Schule zu verschaffen. „Überdurchschnittlich viele Schüler und Schülerinnen der Pankratius Grundschule verlassen wegen Kopfschmerzen vorzeitig den Unterricht, da müssen wir der Ursache auf den Grund gehen“, so Thomas Haveresch (FDP). Zur Belastung in Innenräumen könnten eine Vielzahl von chemischen Stoffen, biogenen Teilchen, Fasern und Radioaktivität beitragen. In Innenräumen könnten sich die Stoffe anreichern und einen bedeutenden Risikofaktor für Gesundheit und Wohlbefinden darstellen. „Nur wenige Schadstoffe lassen sich eindeutig an einem typischen Geruch erkennen. Deshalb muss durch eine gezielte und sachkundige Untersuchung der Schule die Ursache für das Unwohlsein der Kinder in einem umfassenden Schadstoffgutachten ermittelt werden“, betont Matthias Homann (UWG). Schließlich ginge es hier um Schutzbefohlene, der Schulträger sei in der Fürsorgepflicht. Thomas Haveresch (Fraktionssprecher der FDP) und Matthias Homann (stellv. Fraktionssprecher der UWG und Mitglied des Ausschusses für Generationen, Familie, Bildung, Kultur, Sport) sind sich einig, dass professionell auf Keimbelastung durch Schimmelpilze und auf Schadstoffe wie z.B. Formaldehyd, Asbest, PCB getestet werden müsse. „Wir und vor allem die Eltern wollen endlich Transparenz hinsichtlich der Luftqualität in der Schule anhand von objektiven und validen Messergebnissen! Wir propagieren, dass der zu beauftragende Gutachter unter Mitsprache von Verwaltung, Schulleitung und Parteien ausgewählt wird!“, sind sich Haveresch und Homann einig.